Kostenfallen beim Mietwagen umfahren

Kostenfallen beim Mietwagen umfahren

Unabhängig sein, Land und Leute im wahrsten Sinne des Wortes selbst erfahren – viele Urlauber erkunden ihr Ziel mit dem Mietwagen. Aber Achtung: Um nicht in die Kostenfalle zu tappen, sollte bei der Buchung genau hingeschaut werden.

„Höchste Priorität hat ein ausreichender Versicherungsschutz“, sagt Thorsten Lehmann, Geschäftsführer des Mietwagenspezialisten Sunny Cars. Daher sein Rat: möglichst ein Gesamtpaket aus hoher Haftpflichtdeckung, Vollkasko- und Diebstahlversicherung mit Erstattung der Selbstbeteiligung wählen. Auch weitere Bedingungen sind laut Experten wichtig. Anmietzeit: Ob morgens, mittags oder abends – ein Miet-Tag dauert immer 24 Stunden. Wichtig ist deshalb, das Ferienauto genau für die Zeit zu buchen, in der es benötigt wird. Die Abgabe­uhrzeit sollte mindestens eine Stunde vor der Abholzeit liegen. Der Zeitpuffer reduziert das Risiko zusätzlicher Kosten.

Ein rotes Spielzeugauto liegt auf einer Tankquittung (Mietwagen)

Wer mit dem Mietwagen in den Urlaub fährt, sollte sich gut versichern. Bestimmte Buchungspakete verkürzen zudem die Zeit am Abholschalter – weniger warten bedeutet mehr Urlaub.

Tankregelung: Wer „voll/leer“ bucht, ist im Nachteil. Der Vermieter verlangt neben einer Tankgebühr hohe Preise für das Benzin. Außerdem verbleibt meist Kraftstoff im Tank, den der Mieter dann verschenkt. Fairer ist die Regelung „Rückgabe wie Übernahme“: Der Wagen wird mit der gleichen Tankmenge zurückgegeben wie beim Erhalt. Alternativ gibt es vor allem in den USA eine Regelung, bei der die erste Tankfüllung inklusive ist.

Wer vor Ort keine Kaution zahlen möchte, kann das „No deposit“-Paket nutzen.
Wartezeiten: Damit es am Abholschalter nicht zu lange dauert, empfiehlt sich das Premium-Plus-Paket. Dazu gehört die bevorzugte Übernahme eines Fahrzeugs, das maximal ein Jahr alt ist oder weniger als 25.000 km gelaufen ist. Es muss auch keine Kaution hinterlegt werden muss, so dass die Anmietung auch ohne Kreditkarte möglich ist.

Im Reisebüro den Traumwagen finden

Urlaubszeit ist Mietwagenzeit. Das passende Ferienauto kann lange vor der Ankunft am Reiseziel nicht nur online, sondern auch im Reisebüro ausgesucht und vorbestellt werden. Es empfiehlt sich, dies frühzeitig zu machen, da bestimmte Modellle in der Hauptsaison sehr gefragt und später vielleicht nicht mehr verfügbar sind.

Weiteres Plus: Im Reisebüro gibt es kompetente Ansprechparter, die mit vielen Tipps weiterhelfen. So wissen die meisten Urlauber nicht, dass sich sogar die Abholung des Fahrzeugs am Reiseziel den eigenen Wünschen anpassen lässt. Sunny Cars beispielsweise bietet verschiedene Pakete mit bevorzugter Fahrzeugübernahme an. Auf Mallorca ist es sogar möglich, das Fahrzeug direkt im Parkhaus gegen eine Unterschrift ausgehändigt zu bekommen. Und wenn der Urlaub zu Ende geht, empfiehlt es sich, für die Fahrzeug-Rückgabe ausreichend Reservezeit einzuplanen. Denn auch ein angebrochener Miet-Tag muss voll bezahlt werden.

Familienurlaub ab dem ersten Kilometer

Wenn es mit der ganzen Familie auf Reisen geht, haben Eltern und Kinder oft unterschiedliche Wünsche an das Ferienprogramm am Zielort. Wer flexibel entscheiden möchte, braucht vor Ort ein Fahrzeug. Kein Wunder also, dass das Urlaubsmietauto mittlerweile der beliebteste Zweitwagen der Deutschen ist.

Reisende mit Schulkindern, die nur die Hochsaison zur Verfügung haben, sollten sich das passende Auto so früh wie möglich sichern und dabei nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Versicherungen und Zusatzleistungen vergleichen. Beim Mietwagenspezialisten Sunny Cars gibt es grundsätzlich nur Rundum-Sorglos-Pakete ohne versteckte Kosten. Die Mietwagen können online oder im Reisebüro lange vor der Reise gebucht werden und beim Start in den Urlaub steht das Wunschfahrzeug dann bereit – mit genügend Stauraum und Komfort. Ein weiterer Tipp für Familienurlauber: die Fahrt antizyklisch antreten. Wenn der Großteil bereits am Samstag auf den Straßen unterwegs ist, ist es besser, erst am Sonntag in die schönste Zeit des Jahres zu starten.

Stressfrei reisen mit Kindern

Ob USA-Trip oder Skandinavien-Rundtour – die Reisewelt für Familien ist dank des deutlich erweiterten Netzes an Mietwagenstationen größer geworden. Mit guter Planung, dem richtigen Auto und einigen wichtigen Utensilien wird die Fahrt nicht nur stressfrei, sondern auch sicher. Ganz wichtig ist, dass der Mietwagen den Familienansprüchen gewachsen ist. „Für Fahrten mit zwei Kindern empfiehlt sich die Buchung eines Fahrzeugs der Klasse Economy oder Intermediate“, weiß Thorsten Lehmann. Auch auf eine Klimaanlage sollten Familien achten.

Was viele nicht wissen: Für Kindersitze gibt es spezielle Sommerbezüge, die sich einfach über den normalen Bezug ziehen lassen. Sie absorbieren die Wärme, so dass die Kinder nicht so schnell schwitzen. Sonnenblenden für Seiten- und Heckscheibe sind ebenfalls wichtig. Wer lange mit dem Mietwagen unterwegs ist, fährt am besten zu den Schlafzeiten des Kindes – also nachts oder mittags. Eine Alternative: den Nachwuchs am Abend vorher lange wach bleiben lassen und die Reise dann möglichst früh beginnen. Grundsätzlich gilt aber, mehr Zeit einzuplanen und regelmäßige Pausen nach etwa drei Stunden einzulegen. Ideal für Zwischenstopps sind Raststätten mit Spielplätzen. Nicht fehlen dürfen im Mietwagen-Urlaub genügend Reiseproviant, das geliebte Kuscheltier und das richtige Unterhaltungsprogramm an Bord. Und wenn Mutter oder Vater auch mal auf die Rückbank wechselt, wird die Reise gleich viel abwechslungsreicher. (Advertorial)

Deutschland entdecken, Fernweh, Reisetipps

Fotos:  GTeam/AdobeStock/sunnycars, D. Ernst/AdobeStock/sunnycars

 

Bußgeld im Ausland: Müssen Sie bezahlen?

Bußgeld im Ausland: Müssen Sie bezahlen?

Der Straßenverkehr unterliegt vielfältigen Vorschriften und Regelungen, dies gilt sowohl im In- als auch im Ausland. Denn nur so lassen sich ein gewisses Maß an Sicherheit gewährleisten und das allgemeine Unfallrisiko reduzieren.

Wer sich im Ausland selbst hinter das Steuer setzen möchte, sollte sich deshalb im Vorfeld über die am Reiseziel und in den Transitländern geltenden Verkehrsregeln informieren. Denn auch für Touristen und Geschäftsreisende gelten diese Vorschriften.

Verstoßen sie aufgrund von Unwissenheit oder Unachtsamkeit  gegen die jeweiligen Vorschriften, besteht die Gefahr, dass ein Verstoß ein Bußgeld im Ausland nach sich zieht. Dabei gilt es immer zu bedenken, dass die Sanktionen teilweise deutlich höher ausfallen als in Deutschland und ggf. ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen können.

Wofür droht ein Bußgeld im Ausland?

Ausländische Verkehrsregeln sind in gewisser Weise auch ein Spiegel der landestypischen Gepflogenheiten und der vorherrschenden Bedingungen. Dies kann dazu führen, dass sich die Vorschriften in einigen Aspekten von den deutschen Regelungen unterscheiden. Unkenntnis kann daher zu einem Bußgeld im Ausland führen.

So variieren zum Beispiel die vorgeschriebenen Mitführpflichten. Während in Deutschland der Verbandskasten, das Warndreieck sowie die Warnweste mit an Bord sein müssen, verlangt der Gesetzgeber in Serbien zum Beispiel ein Abschleppseil und  ein Set Ersatzlampen für die Scheinwerfer. Wohingegen bei einer Reise nach Griechenland, Bulgarien oder Island die Mitführpflicht für einen Feuerlöscher besteht.

Um ein Bußgeld im Ausland zu verhindern, sollten Autofahrer zum Beispiel in Frankreich auf die Verwendung von Kopfhörern, Headsets oder sonstigen Ohrstöpseln beim Fahren verzichten. Denn diese sind grundsätzlich verboten. Der Einsatz einer Freisprecheinrichtung ist daher nur zulässig, wenn diese über einen Lautsprecher verfügt.

Darüber hinaus schreiben die Verkehrsregeln von Italien im Fahrzeug ein Rauchverbot vor. Dieses gilt grundsätzlich immer dann, wenn sich ein minderjährige Kinder oder Schwangere im Fahrzeug befinden.

Lässt sich ein Bußgeld aus dem Ausland vollstrecken?

Wer im Ausland gegen die geltenden Verkehrsregeln verstößt, muss damit rechnen, dass dies ein Bußgeld im Ausland nach sich zieht. Nicht selten hoffen die Verkehrssünder, den drohenden Sanktionen durch die Heimreise aus dem Weg zu gehen. Gerade bei Verkehrsverstößen in einem der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union handelt es sich dabei aber um einen Irrglauben.

Denn die Staaten der EU haben sich auf ein gemeinsames Vollstreckungsabkommen geeinigt, welches die grenzüberschreitende Durchsetzung von Bußgeldern ermöglicht. Einzig Griechenland hat das Abkommen bislang nicht in nationales Recht umgewandelt, sodass eine Vollstreckung ausbleibt.

Darüber hinaus muss die Geldsanktion mindestens 70 Euro betragen, damit diese auch in Deutschland geltend gemacht werden kann. Zur Erreichung dieser Bagatellgrenze trägt aber nicht nur das Bußgeld, welches im Ausland erhoben wurde, bei. Denn auch anfallende Verfahrenskosten und sich ansammelnde Mahngebühren können dazu beitragen, den vorgeschriebenen Grenzwert zu erzielen.

Allerdings beschränkt sich das Vollstreckungsabkommen ausschließlich auf das Bußgeld aus dem Ausland. Sieht der ausländische Bußgeldkatalog ein Punktesystem oder ein Fahrverbot vor, haben diese Maßnahmen in der Regel keine Auswirkungen auf die deutsche Fahrerlaubnis.

Weitere Informationen rund um das Bußgeld im Ausland liefert das kostenlose E-Book . (Advertorial)

 

Foto: unsplash- Alexander Popov